Iran: Reges Treiben auf dem Grand Bazaar in Teheran © SW Meine Reise / Reise & Kultur

Als Frau durch Iran reisen? Zu meiner Idee schüttelten fast alle zumeist den Kopf. Als Frau in ein Land reisen zu wollen, in dem die strengsten Vorschriften im Umgang mit dem Geschlecht gelten, schien absurd zu sein. Mich allerdings hat die Idee fasziniert und die Neugier überhand gewonnen: Ich wollte in das Land reisen, über welches man so wenig aus der heutigen Zeit kennt, welches aber eine sagenhafte Geschichte vorzuweisen hat. Über meine Erlebnisse möchte ich Euch hier auf Frauenparadies.de berichten.

Ich nahm einen Feund mit auf mein Abenteuer im Iran – ganz alleine bin ich also nicht gereist. Allerdings war es mir wichtig, unsere Iranreise individuell zu gestalten und auf eigene Faust zu erkunden – ohne Reisegruppe. Mit (nur) 8 Tagen Zeit im Gepäck machten wir uns Ende Oktober auf den Weg. Die Reisezeit war gut und bewusst gewählt: Im Sommer sind in manchen Regionen Temperaturen bis zu 45 Grad zu erwarten und das war mir als Frau, die mit Kopftuch und langer Körperbekleidung reiste, dann doch zu warm. Unsere Route planten wir so, dass wir uns auch spontan um entscheiden konnten – was letztendlich gut war.

Unsere Reiseroute:

Irankarte - Reiseverlauf

Alleine als Frau im Iran

Der Iran gehört für Frauen zu den sichersten Reiseländern, allerdings gibt es einige Regeln, die beachtet werden müssen. Ganz wichtig ist das Tragen eines Hijab: Das Kopftuch ist Pflicht, sei es nur, um kurz in die Hotelbar zu gehen. Wie streng darauf geachtet wird, hängt aber völlig von der Gegend ab, in der man sich befindet. In touristischen Gegenden wie Teheran wird das Kopftuch mehr als Accessoire getragen, locker, wobei Kopf und Haare nicht mehr vollständig verdeckt sind.

Weiterhin ist der „Manto“ Pflicht. Ein Mantel oder eine Jacke, welche den Po bedecken – bestenfalls reicht dieser bis zu den Knien. Gut eignen sich hierzu auch simple Strickjacken – solange sie lang genug sind und die Arme bedecken. Grundsätzlich muss der Körper bedeckt sein und die Sachen sollten nicht allzu betonend wirken. Es wird von ausländischen Frauen erwartet, dass sie sich an die vorgegebenen Bedingungen halten. Gerade aber zu allein reisenden Frauen sind die Iraner sehr freundlich und behandeln sie mit gebührendem Respekt.

Weitere Quellen:
Spiegel Online: Als Frau allein unterwegs: „Iran ist das gastfreundlichste Land, das ich kenne“

Weitere Tipps für alleinreisende Frauen haben wir in unserem Artikel „Sicherheit für alleinreisende Frauen“ zusammengetragen


Verhüllt in Teheran (Tag 1 und 2)

Ende Oktober 2014 landeten wir nachts um 2 Uhr bei angenehmen 20 Grad in Teheran. Ich wunderte mich schon während der Anreise, dass im Flug von Istanbul nach Teheran nicht eine Frau mit Hijab am Bord war – dies änderte sich jedoch schlagartig, sobald wir den Flughafen Teherans betraten. Auf einmal waren alle Frauen verhüllt – inklusive mir.

Zunächst erledigten wir das Nötigste: Geldwechsel. Die iranische Währung ist Rial. 1 Euro sind umgerechnet 32.000 Rial. Schnell hatten wir ein paar Millionen in den Taschen. Bezahlt wird übrigens meistens in Tomam (1 Tomam = 10 Rial).

Die erste Taxifahrt führte uns lange durch die Stadt, die für die Größe unglaublich ausgestorben vor uns lag. Angekommen im ersten Hotel erlebten wir aber die erste Überraschung. Liest man andernorts ständig, dass Mann und Frau kein gemeinsames Hotelzimmer bekommen können, wenn sie nicht verheiratet sind, wurde uns die Frage, ob wir verheiratet sind, nur ein einziges Mal gestellt – und ein Nicken hat gereicht.

Vom Grand Bazaar zum Borj-e Milad

Der erste Tag führte uns direkt zum Basar. Der Grand Bazaar in Teheran erstreckt sich über 10 km durch die Stadt und beherbergt alles erdenklich Gute und Wichtige. Bestechend ist vor allem der fabelhafte Duft von tausenden Gewürzen und dem typischen, iranischen Essen, das wir zum ersten Mal probieren durften. So kostete ich zum ersten Mal eines der Nationalgerichte „Koresht“, welches unterschiedlicher Form gereicht wird und sagenhaft lecker schmeckt – sehr empfehlenswert.

Rezeptempfehlung für ein Khoresht (nicht vegetarisch!) Zutaten

500 grams lamb or beef (500 g Lamm oder Rindfleisch)

2 bunches celery (2 Stangen Sellerie)

1 bunch fresh mint (Bund frischer Minze)

1 bunch fresh parsley (Bund frischer Petersilie)

3 medium onions (2 mittelgroße Zwiebeln)

1 cup fresh lime juice (1 Tasse frischgepresster Limettensaft)

2 tablespoons sugar (2 EL Zucker)

1/2 cup of cooking oil (1/2 Tasse Öl)

1/2 teaspoon salt (1/2 TL Salz)

1 teaspoon turmeric & black pepper (1 TL Kurkuma und schwarzem Pfeffer)

Das Rezept und die Zubereitung gibt es hier (auf Englisch)

Den Rest des Tages nutzen wir für einen Spaziergang durch die Stadt und kamen dabei auch an der Universität und dem Parlamentsgebäude vorbei – Letzteres gleicht einem Hochsicherheitstrakt, ist aber absolut sehenswert. Am ersten Abend gönnen wir uns ein alkoholfreies Bier – ein normales Bier würden wir höchstens in Shiraz bekommen, hieß es. Wir nahmen uns vor, danach zu fragen.

Am zweiten Tag zog es uns in die „ruhigeren Ecken“ Teherans, z.B. zum Fernsehturm, genannt „Borj-e Milad“ (Turm der Geburt). Unten erwartete uns ein großer, aufwendig gestalteter Foyer-Bereich mit Rolltreppen, Springbrunnen und Geschäften. Ein gläserner Außenaufzug, ziemlich spektakulär, brachte uns nach oben auf die Aussichtsterrasse auf 300 Meter Höhe. Im Freien kann man dort herumspazieren, die Berge sehen und die Dimensionen der großen Metropole Teheran ermessen, die sich an die Abhänge des Elburs-Gebirges schmiegt. Die vielen schwarzen Fahnen zum Muharram (dem ersten Monat des islamischen Kalenders), aufgestellt an allen großen Plätzen der Stadt, waren gut sichtbar und boten einen ungewohnten Anblick.

Blick auf Teheran vom Fernsehturm Borj-e Milad © SW

Blick auf Teheran vom Fernsehturm Borj-e Milad © SW

Mit dem Taxi fuhren wir weiter zum Azadi-Turm. Er wurde vom letzten Shah Pahlavi zwischen 1969 und 1971 errichtet. Der komplett mit Marmorsteinen eingedeckte Turm gilt als Wahrzeichen des heutigen, modernen Teherans. Er steht inmitten eines verkehrsreichen Platzes – man könnte es auch Autobahnkleeblatt nennen, nur viel größer. Diesen aus der Nähe zu sehen ist aber nicht einfach, denn man muss erst die unzähligen Straßen und Fahrspuren überqueren, sich also todesmutig in den schnell fließenden Verkehr stürzen. Wir zogen es vor, Einheimischen im Windschatten zu folgen.

Natürlich wollten wir den Golestan Palast, den ehemaligen Kaiserpalast mit seinen bunten Mosaik-Fassaden sehen. Dieser liegt wie eine ruhige Oase inmitten des Großstadtgetümmels, denn die Anlage umfasst neben zahlreichen Palästen und Museen viele Grünanlagen und Springbrunnen.

Wir wollten anschließend mit der berühmten Seilbahn fahren, die mit einer Länge von fast 12 Kilometern als die längste Seilbahn der Welt gilt und zum Gipfel des Tochals auf 3933 Meter Höhe führt, doch leider hat die Zeit dafür nicht gereicht. Ein Grund mehr, irgendwann wieder Teheran zu besuchen.

Shiraz – Selfies bei der Muharram-Zeremonie (Tag 3)

An Tag 3 ging es mit dem Flugzeug nach Shiraz, einer Wüstenstadt etwa 750 km südlich von Teheran. Der Flug war schon ein Highlight, denn die Maschinen erweckten nicht gerade viel Zuversicht – die Flugzeuge konnten durch das Embargo in dieser Zeit nur bedingt gewartet werden können. Aber wir kamen unversehrt an. Den Inlandsflug haben wir bereits in Deutschland für rund 50 Euro gebucht. Shiraz besticht durch ein authentisches persisches Klima sowie durch eine imposante Gartenkultur und wird deswegen auch „Garten des Irans“ genannt.

Persepolis - die Hauptstadt des antiken Perserreichs © SW

Persepolis – die Hauptstadt des antiken Perserreichs © SW

Nahe von Shiraz liegt Negropolis beziehungsweise Persepolis. Persepolis, ein UNESCO Weltkulturerbe, gehörte zu den Hauptstädten des antiken Perserreichs um 520 v. Chr. Die Zerstörung durch Alexander den Großen (um 330 v. Chr.) und die seitdem vergangene Zeit haben ihre Spuren hinterlassen – doch die Überreste der Stadt machen es dennoch möglich, sich einen Eindruck der einstigen Residenzstadt.

Den Abend verbrachten wir in Shiraz und hatten die Möglichkeit, uns die Zeremonie zum Muharram anzuschauen. Die Zeremonie, das Fest zum Muharram, ist ein großes Spektakel. Die Straßen sind voll, die Menschen sehen dem Umzug zu. Wir sahen Männer, die sich selbst auspeitschen, Kinder, welche schwere Wägen ziehen und Männer, die ein sehr opulentes, sie fast erschlagenes, Schmuckstück auf dem Körper tragen. Es ist der Schmerz um den Tod Al-Husain ibn ‚Alī i, ein Enkel des Propheten Mohammed, der sie antreibt. Sehr beeindruckend. Und auch wir selbst waren ein Highlight – mit uns wurden an diesem Abend sehr viele Selfies gemacht und die Menschen freuten sich, Touristen aus Deutschland zu sehen.

Alkohol kaufen während des Muharrams nicht möglich

Zurück im Hotel wollten wir die Eindrücke des Tages mit einem wohlverdienten kühlen Bier Revue passieren lassen. Freudig fragten wir den Kellner danach – schließlich hieß es in Teheran, das man hier Alkohol bekommt. Allerdings wurden wir wieder enttäuscht. Die Antwort war wie folgt: „Normalerweise gebe ich euch gerne einen Wein, aber wir haben gerade Muharram, da ist alles strenger.“ Einen Versuch war es wert. Grundsätzlich aber ist es, wenn man höflich fragt und ein wenig Menschenkenntnis mitbringt, kein Problem, denjenigen in Iran zu erkennen, von welchem man Alkohol erhalten kann.

Isfahan – die religiöse Stadt im Norden (Tag 4 und 5)

Der nächste Tag führte uns wieder ein Stück zurück gen Norden, nach Isfahan. Für unsere weitere Reise durch das Land entschieden wir uns, das günstige und gut ausgebaute Bussystem zu nutzen. Die Busse fahren mehrfach am Tag, sodass man auch gut spontan fahren kann.

Isfahan gilt als eine der religiösesten Städte im Iran. Gleichermaßen ist sie bekannt für die Perserteppiche (hier macht sich der mittlerweile angekommene Tourismus sehr bemerkbar). Unser Rundgang beginnt am Imam-Platz – nach dem Roten Platz und dem Tiananmenplatz angeblich der drittgrößte der Welt. Er ist auch wirklich riesig, umfasst von einer arkadenartigen niedrigen Gebäudezeile, dem Palast und zwei Moscheen. Er bildet das Zentrum Isfahans. Am Imam-Platz sind vor allem neben den Fiakern (zweispännige Kutschen) die Moscheen sehr sehenswert. Sie wurden während der letzten Jahre aufwändig restauriert. Zu empfehlen ist auch die Aussichtsplattform des Palastes, die einen wunderbaren weiten Blick auf die Stadt gibt. Verzaubert waren wir in Isfahan auch von den historischen Brücken, welche 1602-1605 entstanden sind – z.B. die 33-Bogen-Brücke Si-o-se Pol, Pol-e Shahrestan und Pol-e Khaju.

Der Imam-Platz in Isfahan © SW

Der Imam-Platz in Isfahan © SW

Schlafen in der Wüste – Ökocamp Matinabad und Abreise (Tag 6 und 7)

Wir waren froh, dass wir unsere Reise sehr frei geplant haben: Nachdem wir die letzten Tage in den Städten Irans unterwegs waren, vermissten wir die Ruhe und beschlossen spontan, die letzte Nacht in der Wüste zu verbringen. Ganz zufällig hörten wir vom Wüstencamp Matinabad, so beschlossen wir gleich am Morgen (Tag 6) spontan, dorthin zu fahren. Gleich am Eingang des Wüstencamps wurden wir vom Gründer und Chef namens Hadi persönlich begrüßt. Wir bekamen ein großes Zelt und wunderbares Mittagessen.

An einem Aushang sehen wir, dass Matinabad einen Preis vom UN-Programm für nachhaltige Entwicklung bekommen hat. Das Ökocamp gibt es bereits seit einigen Jahren: Es gibt hier eine eigene Stromversorgung aus erneuerbaren Energien, hinter dem Haus stehen die Warmwasser-Solarkollektoren, die Lebensmittel sind aus eigenem, biologischem Anbau, es gibt eine biologische Abwasserkläranlage, eine historische Bewässerungsanlage mit Schmelzwasser aus den nahe gelegenen Bergen und ein umfangreiches Programm an naturverträglichen Exkursionen für Touristen, die auch zahlreich hier buchen. Um das zu unterstützen, wird das Projekt regelmäßig auf der Internationalen Tourismus-Börse ITB in Berlin ausgestellt. Das übernimmt der hervorragend deutsch sprechende Hadi selber.

Wandern durch die persische Wüste

Bei einem kleinen Spaziergang über die Ländereien der Oase am Abend sahen wir die Kamele, mit denen man ausreiten kann, die Solarmodule, viel Landwirtschaft, Plantagen mit Kaki- und Granatapfelbäumen.

Die Sorge, dass es in dem Zelt zu kalt sein könnte, war unbegründet: Es gibt einen Stapel warme Decken wie auf einer Alpenvereinshütte und einen elektrischen Heizlüfter.

Am nächsten und letzten Morgen genießen wir noch eine ausgedehnte Wüstenwanderung. Die wundervolle Landschaft rundet die Reise perfekt ab.

Dromedar in Matinabad © SW

Dromedar in Matinabad © SW

Bevor wir uns in Richtung Teheran und zum Flughafen begeben, machen wir noch in der zu Matinabad nahe gelegenen Stadt Kashan Halt. Dort gibt es Mo-scheen und einen Basar zu besichtigen. Für uns bleibt eigentlich nur Zeit für eine Pause in einem der historischen schönen Teehäuser, wo wir für ein paar Stunden das Gepäck lassen können, und für den Basar. Leider sind auf dem Baser an dem Tag viele Pilger, die mit ihren Aschura-Gesängen in den Gängen stehen, eine eher unheimliche Stimmung in den hallenden Gassen verbreiten und nur langsam voranschreiten. Das verhinderte uns dabei, weitere Mitbring-sel zu kaufen.

Die restlichen 300 km nach Teheran zum Flughafen bringt uns ein Taxi – dieser Service kostete uns nur 30 Euro. Nicht alle sind so günstig – man muss einfach Fragen, die Taxifahrer stehen fast überall und freuen sich über Touristen.

Iran als perfektes Urlaubsziel?

Wir erlebten eine spannende Kultur und wundervolle Menschen in einem Land, welches unserer Meinung nach gerade eine Liberalisierung erfährt. Auf unserer Wegstrecke begegneten wir einigen Touristen, vor allem Individualreisenden, häufiger und konnten uns auch mit ihnen austauschen. Daher kann ich nur den Tipp geben: Den Iran kann man sehr gut individuell bereisen und entdecken. Ich möchte auf jeden Fall wiederkehren, denn es gibt noch viel mehr zu entdecken: Ghom gehört dazu, Yazd, eine Reise zum Meer und in die Berge des Irans.

Tourismus im Iran

Unter Ahmadinedschad war Iran nicht besonders touristenfreundlich. Geändert hat sich das durch die Wahl Rohanis 2013. Seitdem ist eine Liberalisierung zu erkennen. So sind insbesondere die Kleidungsvorschriften für Touristen und Touristinnen gelockert und die Hotels vermehrt auf westliche Touristen, insbesondere Individualtouristen eingerichtet. Notwendig ist es, genug Bargeld bei sich zu haben, da Kreditkarten (oft) nicht funktionieren.

Reiseplanung – Hotels buchen
Durch das Embargo ist die Reiseplanung von Deutschland aus recht schwer. So ist die Flugbuchung im Internet kein Problem, Hotels allerdings lassen sich auf diese Art nicht buchen. Empfohlen ist eine Reisevorbereitung auf klassische Art, mittels eines Reiseführers: Hotels raussuchen und direkt anschreiben, d.h. via Email buchen. Die Monate von April bis Juni sowie September bis November eignen sich am besten für einen Urlaub im Iran.

Reisepass – biometrisches Passfoto mit Kopftuch
Benötigt wird ein Visum im Reisepass. Darum sollten Sie sich spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn kümmern. Wichtig für Frauen ist, dass Sie ein biometrisches Foto mit Kopftuch für den Visumsantrag benötigen. Das Visum kann über einen Visadienst oder über die iranische Botschaft beantragt werden. Beides ist unkompliziert – über einen Visadienst kommen nur weitere Kosten hinzu. Für den Fall, dass im Reisepass bereits ein israelischer Stempel ist, sollte man die iranische Botschaft kontaktieren, da dies im Zweifel bei der Einreise zu Problemen führen kann; ein Stempel der USA ist kein Problem. Die Einreise in den Iran erfolgt ansonsten problemlos, nur Alkohol sollte nicht mitgebracht werden.

Sicher reisen im Iran
Laut Auswärtigen Amt gilt der Iran als sicher. Es gibt einige Tage, an denen Touristen etwas vorsichtiger sein sollteb, so zum Beispiel zum Ashura Fest am 04.11., am Tag der Besetzung der amerikanischen Botschaft am 29. November oder der Revolutionstag am 11. Februar. Weitere Tage kann man der Homepage des Auswärtigen Amtes entnehmen. Da es hin und wieder zu Auseinandersetzungen kommt, sind Kundgebungen und Demonstrationen eher zu meiden. Da einige umliegende Länder als unsicher gelten, sind manche Gebiete im Iran zu meiden, u.a. an den Grenzen zu Pakistan, Afghanistan und dem Irak. Die Einreise über den Landweg durch diese Grenzen gilt als sehr gefährlich. (Aktuelle Informationen: www.auswaertiges-amt.de/iran)

Vorsicht beim Fotografieren
Zur Sicherheit im Iran ist weiterhin eine besondere Vorsicht beim Thema Fotografie geboten. Öffentliche Gebäude (Regierungsgebäude), Wachen oder Sicherheitspersonal bitte nicht fotografieren. Bei Zuwiderhandlungen haben, je nach innenpolitischer Lage, Touristen maximal die Ausweisung aus dem Land zu befolgen. Wenn man sich ansonsten an die Regeln Irans hält, hat man als Tourist eine gute und sichere Zeit.

- Artikel vom MDUuMDMuMjAxNQ==

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