Schluss mit Magerwahn! – Weibliche Frauen sind wieder in Beauty

Weibliche Frauen dürfen sich freuen. Der Magerwahn ist vorbei! Das Schönheitsideal, das seit Jahrzehnten die Mode- und Werbewelt geprägt hat, hat ausgedient und Frauen mit weiblichen Rundungen entern wieder die Laufstege und Werbeplakate dieser Welt. Eine wichtige Entwicklung, wenn man bedenkt, dass laut offiziellen Zahlen bereits jedes 5. Kind zwischen 4 und 17 Jahren an einer Essstörung leidet. Eine erschreckende Zahl, die alle Verantwortlichen aufruft, etwas zu ändern. Dieser Ruf hat auch die Modewelt endlich erreicht.

Keine dürren Frauen auf den Laufstegen

Israel macht es als Erstes vor. Seit diesem Jahr erhalten zu dünne Models ein Arbeitsverbot auf den Laufstegen. Wo vor einigen Jahren noch Mädchen Größe 38 vorführten, ging der Trend immer weiter nach unten, sodass Größe 34 Minimum war, Größe 32 besser und Größe 24 möglich. Der israelische Fotograf und Agenturbesitzer Adi Barkan brachte das Verbot nun durch, das besagt: Kein Mädchen unter 16 Jahren und unter einem Bodyindex von 18,5!

Auch Madrid setzt immer mehr auf weibliche Frauen. Auch hier wurde bekannt gegeben, auf der Madrider Fashionweeks keine Models unter einem Bodyindex von 18 laufen zu lassen.

Italien hingegen setzt bei Modenschauen auf ärztliche Atteste, die bestätigen sollen, dass die Models unter keiner Essstörung leiden.

Frauenzeitschriften gegen den Magerwahn

Auch unter den Zeitschriftenredaktionen bewegen die Geschichten über essgestörte Frauen und Kinder. Zeitschriften und Magazine starten immer öfter Werbekampagnen gegen den Magerwahn und für weibliche Frauen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Vogue
  • Amica

Die „Brigitte“, seit einigen Jahren mit der Kampagne „Ohne-Models“ Vorreiter für weibliche Frauen in der Modewelt, ruderte 2012 wieder zurück. Inzwischen sind auch wieder professionelle Models im Magazin zu sehen, da die damals bahnbrechende Aktion auch negative Reaktionen nach sich zog. Die Laien-Models waren nämlich immer noch so schön, dass viele Frauen sich noch unperfekter fühlten.

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Weibliche Stars entsagen dem Schlankheitswahn

Auch bei den Stars, seien es Schauspielerinnen, Sängerinnen oder Künstlerinnen, regt sich in den letzten Jahren Widerstand. So haben zahlreiche Prominente wie

  • Jessica Simpson
  • Beyonce oder
  • Mischa Barton

dem Magerwahn den Rücken gekehrt.

Viele weibliche Stars haben sich aber auch schon von Grund auf den weiblichen Rundungen verschrieben und ernten jetzt dafür Anerkennung:

  • Adele,
  • Kate Winslet,
  • Christina Hendricks,
  • Christine Neubauer,
  • Barbara Schöneberger oder
  • Veronica Ferres

sind nur einige Beispiele für wirklich weibliche Frauen. Und wenn Sie sich selbst einmal wie ein Star fühlen wollen, finden Sie hier Damenmode im Online-Shop von navabi, die speziell für weibliche Rundungen entworfen wurde.

Werbung für gesünderes Aussehen

Wo Ihnen die Werbung oft Produkte vorstellt, die ein Wohlgefühl, harmonischen Lifestyle und ein perfektes Aussehen vermitteln sollen, sind abgemagerte Models eher fehl am Platz.

Dies erkannten auch einige Unternehmen und setzen auf weibliche Frauen. Das berühmteste Beispiel ist die Firma Dove, die seit einigen Jahren mit ihren Werbespots auf natürliche Schönheit setzt.

Auch

  • Du darfst
  • Nike oder
  • Jean Paul Gaultier

folgen diesem Trend, und lassen Magermodels außen vor. Gaultier ließ sogar 2010 Beth Ditto, die füllige und selbstbewusste Sängerin der Band „The Gossip“, über den Catwalk laufen.

Weg von falschen Idealen

Wenn immer mehr Model-Agenturen, Designer und Zeitschriften sich gegen Auftritte von abgemagerten Frauen äußern und tatsächlich wieder weibliche Frauen im Werbefernsehen, in Modemagazinen und auf den Laufstegen zu sehen sind, dann bekommt der Begriff Schönheit wieder eine neue und insbesondere eine gesunde Bedeutung. Wir freuen uns auf jeden Fall, wieder weibliche Rundungen in der Modebranche und im Showgeschäft zu sehen! Weiter so!

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Weitere Infos finden Sie hier:

- Artikel vom MTkuMDMuMjAxMw==

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