Nähschulen und Nähcafés © shaiith / fotolia.com Fashion

Das Akronym „DIY“ steht für „Do it yourself“ („Mach es selbst“). Soweit, so bekannt. Auch die Motivation für das Heimwerken im eigenen Wohnraum, das Basteln am Automobil (eher Männersache) oder das Gestalten des Gartens ist schon lange kein Rätsel mehr. Dass das „Selbermachen“ oft günstiger als der Kauf von Neuware ist, ist meist nachrangig. Eher gilt: Hobby-Handwerkerinnen haben großen Spaß beim Anfertigen der Produkte und können ihre Kreativität entfalten, eigene Ideen entwickeln und umsetzen. In diesem Artikel befassen wir uns mit einer besonderen Facette des DIY, dem Nähen eigener Kleidung. Um hierfür Gleichgesinnte vor Ort zu finden, müssen Frauen nicht lange suchen: Einladende Nähcafés und Nähschulen gibt es in nahezu jeder Stadt. Wir von frauenparadies wollten wissen, was das Besondere an beiden DIY-Erscheinungsformen ist und was sie verbindet.

Die DIY-Szene zeigt sich in Nähschulen und Nähcafés

Nähbegeisterte Frauen, seltener: Männer, vernetzen sich in Nähcafés und Nähschulen, umgeben sich mit Gleichgesinnten und setzen ihre eigenen Ideen um. Und das Beste daran: Selbstgemachte Kleidung sitzt passgenau und ermöglicht es Nähern und Näherinnen, ihre Persönlichkeit, oder, eine Nummer kleiner, ihr aktuelles Befinden gemeinsam mit dem Wunsch, eigene Produkte zu erzeugen, über ihre DIY-Lieblingsteile auszudrücken.

Das Nähcafé, ein Ort des Selbermachens und Kontakteknüpfens

Ein Nähcafé ist beides in einem: Nähstube und Café. Das Besondere an Nähcafés ist, dass es dort eine offene Werkstatt mit zahlreichen und voll ausgestatteten Arbeitsplätzen mit Nähmaschinen gibt. Die einzelnen Nähbereiche können gegen eine geringe Gebühr gemietet werden, allerlei Kaffee- und Kuchensorten laden zu einem Nähpäuschen ein. Viele Nähcafés legen Wert darauf, eine gemütliche Atmosphäre zu kreieren, damit Besucher locker und entspannt nähen und mit anderen Näh-Fans ins Gespräch kommen können.

Wer allerdings lieber einen Kurs besuchen möchte, kann diesen mit oder ohne Beratung online oder direkt im Café buchen. Wer selbst nicht nähen kann, hat häufig auch die Möglichkeit, Nähwünsche und Nähprojekte in Auftrag zu geben. Das Angebot ist vielseitig, unter anderem gibt es auch gemeinsame Nähpartys. Der Spaß am Nähen und das Selbermachen werden in Nähcafés mit jeder Faser gelebt.

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Die Nähschule, ein Ort des kreativen Lernens

DIY-Kreativlinge können in Nähschulen von Grund auf Nähen lernen, die Freude am schöpferischen Miteinander teilen und ihre Nähleidenschaft leben. Nähschulen bieten zahlreiche Nähkurse von Basic- bis hin zu Maß-Schnitt- und Haute-Couture-Kursen an. Im Gegensatz zum Nähcafé gibt es meist keine offene Werkstatt mit freien Nähplätzen, dafür aber die volle und individuelle Unterstützung während des Nähens durch nähbegeisterte Betreuerinnen.

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Für viele Näh-Fans, die eventuell professionell als Näher oder Näherinnen arbeiten und erste Schritte in der Modewelt gehen wollen, ist eine Nähschule genau das richtige. Das Angebot umfasst häufig auch gemeinsame Nähreisen und Nähevents, bei denen Stoff-und-Nadel-Fans so richtig auf ihre Kosten kommen.

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Was verbindet beide Erscheinungsformen der DIY-Szene?

Beide DIY-Formen verbindet die Nähleidenschaft, den kreativen Output und das gemeinsame Entwickeln von Ideen. Sowohl in Nähschulen als auch in Nähcafés werden Nähkurse angeboten, wobei wir hier unbedingt darauf hinweisen möchten, dass die eine Näh-Institution nicht professioneller als die andere ist. Beide bieten eine Vielzahl an Kursen an, setzen dabei aber andere Schwerpunkte im Tagesgeschäft (Café / freie Werkstatt vs. ausschließlich Kurse mit Betreuung). Deshalb empfehlen wir, beide auszuprobieren und zu prüfen, welche DIY-Location am besten zu den eigenen Nähbedürfnissen passt.

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An Nähschulen oder in Nähcafés können Sie eine Vielzahl an Nähkursen besuchen © New Africa / fotolia.com

Nähkurse, die Spaß machen und die Nähleidenschaft stärken

Wer seine begonnenen Projekte nicht alleine fertigstellen möchte, kann im Nähcafé mit anderen Menschen weiternähen oder mit einem neuen Projekt an einer Nähschule beginnen. Folgende Kurse finden oft sowohl in Nähschulen als auch Nähcafés statt:

  • Nähkurse alleine
  • Nähkurse zu zweit
  • Nähkurse für Kleider
  • Nähkurse für Zubehör und Accessoires
  • Nähkurse für Wohntextilien
  • Nähkurse für Kinder- und Jugendliche
  • Nähkurse für Anfänger und Profis
  • Nähkurse zu besonderen Anlässen

Nähkurse allein: Effektiv, kreativ und voll konzentriert arbeiten

Wer eher einen ganz privaten Nähkurs haben will, kann das bei manchen Nähschulen und –cafés direkt buchen oder anfragen. Der Teilnehmer, die Teilnehmerin, erhält eine exklusive Betreuung beim Nähen, kann konzentriert eigene Projekte voranbringen und Fragen rund um Schnittmuster, Nähmaschinen, Nadel und Faden loswerden. Wir sind uns einig: Garantiert effektiv und ein richtig individuelles Näherlebnis!

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Nähkurse zu zweit: Als Näh-Duo durchstarten

Ein Nähkurs zu zweit verdoppelt den Spaß am Nähen. Viele Nähcafés und Nähschulen bieten die Möglichkeit, einen Zweierkurs zu buchen. Wer eine Nähpartnerin gefunden hat, wird beim Nähkurs zu zweit voll zufriedengestellt: gesonderte Betreuung, Nähen mit nur einer weiteren Person und viele Möglichkeiten, Fragen zu stellen.

Nähkurse zu viert: Gemeinsam den Spaß am Nähen teilen

Die meisten Nähkurse setzen sich aus maximal vier Nähern und Näherinnen zusammen. Diese Anzahl garantiert, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen Fragen stellen und noch ausreichend betreut werden können. Manche Kursangebote sind Ein-Tages-Angelegenheiten, andere bestehen aus mehreren Terminen. Das richtet sich häufig nach der Komplexität des Nähprojekts und nach dem individuellen Können.

Kleider nähen und nach eigenen Vorstellungen gestalten

Es ist häufig das Lieblingsteil in vielen Kleiderschränken, da es zu jeder Jahreszeit getragen werden kann: das Kleid. Kleidernähkurse finden sich oft in den Programmheften von Nähcafés und Nähschulen, besonders Dirndl-Nähkurse sind „hoch im Kurs“. Sehr beliebt sind auch Kurse zum Nähen von Jersey-Kleidern, A-Linien Kleidern und ärmellosen Kleidern! Wir von frauenparadies sind uns sicher: In den Nähschulen und Nähcafés findet jede DIY-Begeisterte den passenden Kleidernähkurs!

Tasche, Schal und andere Accessoires nähen

Nähbegeisterte können ihre neue Lieblingstasche in vielen Nähcafés und Nähschulen selbst nähen. Die Vorteile: Man kann die Tasche in der Wunschgröße anfertigen, praktische Fächer einnähen und individuelle Highlights setzen. Passend dazu bieten viele Nähschulen und Nähcafés Kurse an, in denen man lernt, die eigene Kosmetiktasche, den neuen Lieblingsschal und originelle Haarbänder zu nähen. Accessoires sind Hingucker, von denen man nicht genug haben kann, besonders von denen mit individueller Note!

Patchwork-Decken, Kissenbezüge und Quilts nähen: Auf die Nadel, Faden, los!

Wohntextilien eignen sich gut für Näheinsteigerinnen, da sie nicht zwingend passgenau sein müssen und kleine Fehler schnell verzeihen. Besonders beliebt sind Patchwork-Decken, die aus vielen kleinen Stoffteilen zusammengenäht werden. Aber auch bunte Kissenbezüge und vielseitige Quilts (Zierdecken) sind schöne Highlights in den eigenen vier Wänden: Sie verleihen den Räumen Persönlichkeit!

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In Nähcafés und Nähschulen Accessoires nähen: Mit selbstgemachten Wohntextilien kann man ganz persönliche Akzente in den eigenen vier Wänden setzen © StockSnap / pixabay.com

Nähkurse für Kinder und Jugendliche

DIY-Fans gibt es in allen Altersklassen! Speziell beim Nähen ist das nicht anders. Der kreative Nachwuchs kann in zahlreichen Nähcafés und Nähschulen lernen, wie sie eigene T-Shirts, Röcke, Hosen, Sportbeutel und Stofftiere nähen! Zusammen mit Freunden und Freundinnen wird der Spaß beim gemeinsamen Erlernen der Nähkunst häufig großgeschrieben. Wir empfehlen kreativen Kindern und Jugendlichen, es auszuprobieren und das „Do it yourself-Feeling“ spielend zu erfahren.

Nähkurse für Anfänger und Fortgeschrittene

Jede Nähschule und jedes Nähcafé bietet Nähkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anfänger lernen zunächst den richtigen Umgang mit der Nähmaschine, bevor es ans Nähen geht. Fortgeschrittene besuchen oft die beliebten Haute Couture-Kurse. Dort lernen sie beispielsweise, wie sie eine Chanel-Jacke nähen können.

Nähkurse zu besonderen Anlässen

Nähen macht Spaß. Aus diesem Grund gibt es zu unterschiedlichen Anlässen Nähpartys: Junggesellinnen- und Junggesellenabschiede, Team-Building Events, Kindergeburtstage, Mutter-Kind-Nähkurse und, und, und! Oft ist es möglich, ein solches privates Event mit den Inhabern und Inhaberinnen der Nähcafés- und -schulen zu organisieren. Einfach mal anfragen und was Neues versuchen!

Gemeinsam kreativ sein und neue Kontakte knüpfen

Nähcafés und Nähschulen sind ideale Orte, um gemeinsam mit anderen Nadel-und-Faden-Fans kreativ zu sein. Wer den gemeinsamen Nähspaß einfach mal ausprobieren möchte, sollte eine Schnupperstunde buchen oder an einem Schnupperkurs teilnehmen. Sollten Sie schon leidenschaftlich gerne nähen, können Sie sich in vielen Kursen weiterbilden, dort Ihre Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.

Unser Fazit: Nähcafés und Nähschulen sind für Kreativlinge und DIY-Fans genau das richtige!

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- Artikel vom MDUuMDYuMjAxOA==

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