Basic Kleidungsstücke - Das kleine Schwarze © Somemeans / Shutterstock Fashion / Mein Lifestyle

Sogenannte „Basics“ mögen in der Modewelt auf den ersten Blick weniger spektakulär, extravagant oder aufregend wirken als ausgefallene Roben, exklusive Hosen oder glamouröse Jacken mit einzigartigen Materialien, besonderen Schnitten und auffälligen Verzierungen und Mustern. Dennoch sind auch sämtliche Basics zwischen der außergewöhnlichen Garderobe in den Kleiderschränken vieler Frauen vorzufinden. Aus gutem Grund: Diese Klassiker lassen sich einfach kombinieren und je nach Anlass stylen – für das Büro, für die Party und gelegentlich auch für ein glanzvolles Event am Abend. Uns interessiert, wie sich diese Basics in der Modebranche über viele Jahre hinweg durchsetzen konnten, um heute als echte Klassiker bezeichnet werden zu können.

Die perfekte Jeans

Die Jeans wurde ursprünglich als Arbeitshose konzipiert und war besonders bei Farmern, Cowboys und Handwerkern beliebt. Erfinder der Jeans ist der aus Franken stammende Industrielle Levi Strauss, der 1847 in die USA auswanderte. Das Kleidungsstück „schrieb“ dort seine Erfolgsgeschichte, ist bis heute ein weltweiter Verkaufshit und besitzt Kultstatus. Die Jeans ist in überaus vielen Passformen, Schnitten und Designs erhältlich, weswegen sie sich auch enorm vielfältig kombinieren lässt. Jeder Deutsche besitzt laut einer Umfrage von Vente Preveé ungefähr acht Paar Jeans, was für den riesigen Erfolg der ehemaligen Arbeitshose spricht. Die folgenden Schnitte gehören zu den „weiblichen“ All-Time-Favourites:

  • Slim Fit: Der Beinverlauf ist schmal und relativ gerade geschnitten, die Hose sitzt aber nicht ganz so eng wie bei Super Slim Fit oder Skinny Fit Jeans. Dennoch werden Hüfte und Beine betont, was sie zu einem bequemen Must-Have für figurbewusste Frauen macht.
  • Bootcut: Bund und Oberschenkel sind auch bei diesem Jeans-Typ schmal geschnitten, doch der besondere Effekt kommt weiter unten. Ab dem Knie abwärts ist die Jeans leicht ausgestellt, damit sie, zumindest im ursprünglichen Kontext, über jedem Stiefel getragen werden kann. Nicht zu schick, nicht zu lässig und für jeden Figur-Typ geeignet.
  • Straight Cut: Sie werden auch Regular Fit Jeans genannt und gehören zur Spitze der absoluten Klassiker (Stichwort: Levis 501). Die körperbetonte Passform mit geradem Bein-Schnitt sitzt weder zu eng noch zu weit und garantiert so den höchsten Tragekomfort für den täglichen Casual-Look.

Basic Kleidungsstücke -Jeans © Alena Ozerova / Shutterstock

Manchmal gestaltet sich die Suche nach der perfekten Jeans nicht leicht. Wer kennt es nicht: hier zu kurz, da zu eng, dort zu einschneidend. Eine Nummer größer wäre perfekt, aber die ist im Laden nicht erhältlich. Für solche Fälle sind Online-Shops ideal, die Jeans auch in größeren Größen anbieten und die Figur nach Wunsch in Szene setzen. Egal in welcher Größe die Jeans die Figur umschmeichelt, in allen Fällen ist ein hoher Baumwollanteil wichtig. Der garantiert gute Qualität und eine langlebige, neue Lieblingsjeans.

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Das kleine Schwarze

Mode-Ikone Coco Chanel entwarf 1926 das kurze, schwarze Etuikleid und wurde von der amerikanischen Vogue dafür gefeiert. Über 90 Jahre später ist dieses Kleid nach wie vor ein zeitloser Bestandteil des Damenkleiderschranks. Auf diese Weise kommt das Basic wundervoll zur Geltung:

  • An sich besitzt das kleine Schwarze schon genug Chic. Doch wer dem Outfit noch eine gewisse Eleganz verleihen möchte, greift am besten zu dezentem Silber- oder Perlenschmuck. Ein Paar Perlenohrringe zum schwarzen Cocktailkleid oder ein neckisches Halstuch in markanten Farben versprechen eine lässige Attitüde, wenn der schwarze All-Over-Look ein bisschen zu streng wirken sollte. Für glamouröse Anlässe am besten mit Pumps kombinieren.
  • Aber auch fernab von schicken Festlichkeiten kann das kleine Schwarze zum Einsatz kommen. Mit weißen Sneakern und einer lässigen Bomber- oder Trainingsjacke ist der Festival-Style perfekt. Und auch als sommerliche Fashion-Folk-Kombination mit Strohhut und Zehensandalen sieht der Klassiker ungemein gut aus.

Die Rocklänge muss natürlich immer zur Situation passen. Soll das kleine Schwarze business-tauglich sein, darf es nur so kurz sein, dass zwischen Saum und Knie maximal eine Handbreit passt. Großes Plus: Das kleine Schwarze sieht in allen Größen bezaubernd aus!

Weiße T-Shirts

Basic Kleidungsstücke -Weiße T-Shirts © Africa Studio / Shutterstock

Mit gutem Recht lässt sich vom universellsten Basic überhaupt sprechen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind zahlreich. Ob zur Jeans oder unter einem schönen Blazer – die Vielseitigkeit ist enorm. Auf diese Aspekte sollten Trägerinnen allerdings bei den unterschiedlichen Schnitten achten:

  • Rundhals-Ausschnitt: Der Ausschnitt am Hals darf aktuell gerne etwas enger sein, denn das wirkt sportlich-trendy. Die Ärmel sollten ungefähr bis zur Mitte des Oberarms reichen. Während taillierte Schnitte bei Frauen vor kurzem noch meist Standard waren, werden die Shirts nun gerade, flatterig und lässig. Auch weiße Oversized T-Shirts sind wieder schwer im Trend.
  • V-Ausschnitt: Das „V“ bekommt ein Revival. Beim Kauf sollte man aber unbedingt auf verstärktes Material im Bereich des Ausschnitts achten, damit kein Eindruck von billiger Massenware entsteht. Das Shirt sollte selbstverständlich blickdicht sein, da das „V“ schon aufreizend genug ist.
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Eine gute Qualität ist das A und O. T-Shirts aus 100 Prozent Baumwolle sollten deshalb immer die erste Wahl sein. Außerdem lohnt ein Blick auf die Ärmelnaht: Je nach Vorlieben sitzt sie auf den Schultern oder hängt locker wie bei den Oversized-Varianten herunter.

Der gutsitzende Blazer

Der perfekte Blazer ist eine Investition, die sich auszahlt. Hier lohnt es sich auch, in ein höherpreisiges Kleiderstück zu investieren. Erst wenn Frau denkt ‚Der sitzt wie angegossen‘, ist auch der richtige gefunden. Das Kleidungsstück lässt sich zum einen elegant-lässig und zum anderen höchst seriös stylen: Der Blazer ist ein echter Alleskönner. Aber die richtigen Maße sind entscheidend:

  • Die Ärmel dürfen auf keinen Fall spannen. Ist einfaches Hin- und Herschwingen bequem möglich, dann ist der erste Check bestanden.
  • Trägerinnen sollten zum Test die Arme im 30-Grad-Winkel beugen, dabei enden die Ärmel bei perfekt sitzenden Blazern exakt am Handgelenk.
  • Die obere Ärmelnaht sollte bündig mit der Schulter abschließen. Der perfekte Blazer umschließt die Schultern passgenau, er darf also weder zu eng noch zu weit sein.
  • Alle Knöpfe müssen sich schließen lassen, ohne dass der Blazer spannt. Hier sollte man ehrlich zu sich selbst sein, sonst kann der Blazer auf Dauer ganz schön ungemütlich werden.
  • Die perfekte Länge ist leicht zu ermitteln: Bei herunterhängenden Armen sollte zwischen Hüft- und Armsaum genau eine Handlänge die Differenz bilden.

Basic Kleidungsstücke – Der perfekte Blazer © Gyorgy Barna / Shutterstock

Die Basics sind Alleskönner … und wahre Kombinationswunder!

Jede Frau hat dieses eine Basic-Kleidungsstück, das einfach immer gut aussieht. Übrigens bedienen sich Französinnen der 5:1-Methode. Diese besagt, dass in der nächsten Saison fünf bestimmte Basics wichtig sein werden und mit einem ausgefallenen Kleidungsstück perfekt kombiniert werden können. Außerhalb der Modewelt ist es aber einfach wichtig, dass sich Basic-Trägerinnen wohlfühlen, sie auf hochwertige Stoffe wie Baumwolle und Viskose setzen und sich die Schnitte selbstverständlich an die weiblichen Formen anpassen und nicht umgekehrt.

Und für alle, die noch nicht genug von Mode haben, empfehlen wir die fünf Mode-Trends 2019!

- Artikel vom MDcuMDUuMjAxOQ==

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