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In vielen Haushalten Deutschlands zählt Butter zu den Grundnahrungsmitteln.Essen & Trinken

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In der deutschen Bevölkerung hat Butter unzählige Fans. Im Durchschnitt nehmen wir jährlich pro Kopf etwa sechs Kilogramm Butter zu uns. Neben ihrem guten Geschmack führte vor allem ihre Vielfältigkeit sie zu großer Beliebtheit: Obgleich, sie als Brotaufstrich, in der Pfanne zum Braten oder zum Backen genutzt wird, Butter fehlt nur selten in unseren Haushalten. Es handelt sich dabei um ein Naturprodukt mit unverwechselbarem Aroma – ohne unzählige künstliche Zusätze.

Unterschiedliche Butterarten

Das Butter als ein positiver Bestandteil unseres Lebens angesehen wird, bestätigt sich durch folgende, häufig genutzt Redewendung: „Es ist alles in Butter“. Damit sagen wir aus, dass alles in Ordnung, alles gut ist. Ein altes Sprichwort ist außerdem: „Butter verderbt keine Kost“. Das beliebte Naturprodukt gibt es in verschiedenen Varianten:

  • Sauerrahmbutter – sie gilt als der Klassiker in Deutschland; vor der Verbutterung wird der Rahm mit Milchsäurebakterien versetzt; Geschmack: säuerlich-aromatisch; prädestiniert für deftige Speisen. Wird allerdings heute kaum noch produziert.
  • mild gesäuerte Butter – sie erhält die Milchsäurebakterien erst nach der Verbutterung; Geschmack: mild-säuerlich; geeignet für deftige und süße Speisen
  • Süßrahmbutter – die ohne Milchsäurebakterien hergestellte Butter ist besonders in Großbritannien sowie den USA verbreitet (als gesalzene Variante); hergestellt wird sie aus nicht gesäuerter Milch, Sahne (Rahm) und Molkensahne (Molkenrahm); Geschmack: frisch-sahnig; zum Backen ideal
  • Salzbutter: sie beinhaltet mehrere Salze; Geschmack: leicht salzig; passt gut zu deftigen Brot- und Wurstsorten

Irische Butter ganz ohne Zusätze

Zu den bekanntesten Milchprodukten aus Irland zählt die Kerrygold Original Irische Butter. Sie gilt als besonders streichfähig und sahnig. Die Grüne Insel verfügt über ein mildes Golfstrom-Klima, sodass die Kühe nahezu ganzjährig auf grünen, saftigen Weiden leben können. Die überwiegend natürliche Ernährung mit saftiges Weidegras führt nicht nur zu einer geschmackvollen Butter, sondern auch zu einem Produkt mit wertvollen Inhalten. Grundsätzlich ist die Butter ein wichtiger Baustein unserer Ernährung. Es beinhaltet zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe, darunter:

  • Kalzium
  • Jod
  • Selen
  • Vitamin A, D und E

Vorteile von Butter

Butter ist leicht verdaulich und enthält kurz- sowie mittelkettige Fettsäuren. Diese haben keinerlei Einfluss auf das Verhältnis des guten HDL-Cholesterins zum bedenklichen LDL-Cholesterin. Sowohl die Leber als auch Darmzellen gewinnen wichtige Energien aus ihnen. Ein weiterer Bestandteil von Butter sind langkettige ungesättigte Fettsäuren. Sie sind bedeutend für unseren Stoffwechsel und wirken sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus.

>>>Lesetipp:  Moderne Ernährungsirrtümer: Obst macht schlank, Fett macht krank?

Hervorzuheben ist, dass Butter aus Weidemilch wie etwa die von Kerrygold, die aus der Weidemilch von irischen Kühen hergestellt wird, besonders viele wichtige Fette und Mineralstoffe enthält. Mit ihrem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen sind sie von großer Bedeutung für den menschlichen Stoffwechsel:

  • als Baustein unserer Zellmembranen halten sie die Hüllen der Zellen geschmeidig
  • wir benötigen Omega-3-Fettsäuren für die Produktion verschiedener körpereigener Botenstoffe
  • Stärkung unserer Immunabwehr
  • sie lassen Entzündungsvorgänge abklingen

Butter: gesund, jedoch kalorienhaltig

Fakt ist: In der Regel beträgt der Fettgehalt von Butter 80 bis 90 Prozent. Damit gilt sie als wahre Kalorienbombe. Circa 740 Kalorien enthalten 100-Gramm Butter. Wer Butter in kleinerer Menge zu sich nimmt, kann sie unbesorgt genießen. Empfohlen wird ein Richtwert von 30 Gramm täglich.

Für alle Menschen, die auf Butter nicht verzichten, jedoch auf die Zunahme von Kalorien achten möchten, empfehlen sich fettreduzierte Produkte. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Angebote auf dem Markt, die mit Joghurt oder auch Pflanzenölen gemischt sind. Auch sie zählen zu den fettärmeren Alternativen. Gleichzeitig bieten sie noch zwei weitere Vorteile: 1. leichte Streichbarkeit, 2. vorteilhafte Fettsäureverteilung. Ein Beispiel wäre Kerrygold extra – aus irischer Butter und wertvollem Rapsöl.

Köstliche Speisen mit Butter

Es gibt unzählige Rezepte für die leckersten Köstlichkeiten, die uns in Deutschland serviert werden. Bei vielen von ihnen ist Butter ein wichtiger Bestandteil, um den originalen, typischen Geschmack zu erhalten. Drei Rezeptideen haben wir nachstehend zusammengestellt.

Streuselkuchen mit Obst

Streuselkuchen gehört seit dem 19. Jahrhundert zu den bekanntesten hausgemachten Backwaren in Schlesien sowie den angrenzenden Provinzen. Die traditionelle Zubereitung sieht kein Obst vor, jedoch geht sie mit Früchten jeder Art eine fantastische Geschmackskomposition ein.

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Zutaten für den Rührteig

  • 150 Gramm Butter (z.B.: von Kerrygold)
  • 120 Gramm Zucker
  • drei Eier
  • 200 Gramm Mehl
  • zwei Teelöffel Backpulver

Zutaten für die Streusel

  • 100 Gramm Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • 200 Gramm Mehl

Für den Rührteig wird zunächst die Butter mit dem Zucker schaumig gerührt. Im Anschluss kommen nach und nach die Eier, Mehl und Backpulver hinzu. Danach gibt man den Teig in eine gefettete Springform und belegt ihn mit Obst der Saison.

Streusel werden durch Verkneten der zuvor angegebenen Zutaten hergestellt. Man streut sie in zerkrümelter Form über das Obst, bevor man alles zusammen bei 180 Grad Celsius für etwa 35 bis 40 Minuten in den Backofen schiebt.

Obststreuselkuchen mit Sahne
Pixabay.com © cocoparisienne CCO Public Domain Obststreuselkuchen mit Sahne ist eine kalorienreiche Köstlichkeit, die in Maßen genossen werden sollte.

Oliven-Mandel-Butter

Sie eignet sich perfekt als gesunder Dip, ist zudem vegetarisch und leicht zuzubereiten.

Zutaten

  • ein Glas grüner Oliven (Abtropfgewicht: 85 Gramm)
  • 125 Gramm Butter (z.B.: von Kerrygold)
  • ein Teelöffel fein geriebene Bio-Zitronenschale
  • ein Teelöffel Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Im ersten Schritt werden die Oliven möglichst fein gehackt. Bevor man diese, die Zitronenschale sowie den -saft unterrührt, sollte die Butter mit dem Mixer oder per Hand cremig gerührt werden. Auch Petersilie kann – je nach eigenem Geschmack – integriert werden. Zu guter Letzt schmeckt man die Mischung mit Salz und Pfeffer ab.

Einfache Buttercreme

Buttercreme ist ein unersetzlicher Bestandteil für unzählige deutsche Torten, darunter der berühmte Frankfurter Kranz. Ihre Zubereitung stellt keine besonders hohen Ansprüche.

Zutaten

  • 500 Gramm Butter (z.B.: von Kerrygold)
  • sechs Esslöffler Puderzucker
  • ein Teelöffel flüssiges Vanilleextrakt
  • eine Prise Salz
  • vier Esslöffel Joghurt mit 3,5-prozentigem Fettanteil

Die Butter wird gemeinsam mit den vorgenannten weiteren drei Zutaten ungefähr fünf Minuten cremig aufgeschlagen. Hiernach wird löffelweise Joghurt untergerührt. Und schon ist die Buttercreme fertig. Es besteht die Möglichkeit, sie auf unterschiedliche Art und Weise aufzupeppen. So kann beispielsweise Likör oder auch Sirup unter die fertige Masse gegeben werden.

Frankfurter Kranz
Pixabay.com © Hans CCO Public Domain Der Frankfurter Kranz ist weit über die Mainmetropole hinaus bekannt.

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- Artikel vom MTIuMDQuMjAyMg==

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