Frankreich Mittelmeerküste © 12019 / pixabay.com Urlaub

Die Mittelmeerküste Frankreichs ist ein Urlaubsparadies für Familien, Singles und Paare. Sie erstreckt sich von der spanischen bis zur italienischen Grenze. Es gibt malerische Dörfer, beliebte Badeorte wie St. Tropez und idyllische Landschaften wie die Camargue zu entdecken. Die zahlreichen Sonnenstunden, die milden Temperaturen und die traumhaften Strände sind optimal für Badeurlaube geeignet. Ebenso interessant ist die Mittelmeerküste Frankreichs für Wanderer, Wassersportler und Kulturbegeisterte.

Highlights am französischen Mittelmeer

An der Mittelmeerküste in Frankreich gibt es viel zu entdecken, zum Beispiel:

  • die bildschönen Landschaften entlang der Weinstraße, der „Route des Vins“,
  • das „Musée Fabre“ in Montpellier mit seinen Kollektionen der Bildenden Kunst,
  • das internationale Fotografie- und Modefestival in Hyères,
  • das „Musée Océanographique de Monaco“,
  • die Museen von Nizza mit den wertvollen Sammlungen von Chagall und Matisse,
  • den regionalen Naturpark der Camargue mit rosafarbenen Flamingos und weißen Pferden,
  • den Nationalpark Calanques von Cassis,
  • die Basilika „Notre Dame de la Garde“ in Marseille und
  • den Yachthafen in Saint-Tropez.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Severine Blaise (@blaiseseverine) am

Familienurlaub an der Küste des Languedoc-Roussillon

Dieser Teil der Mittelmeerküste Frankreichs besteht aus einer 30 Kilometer langen Felsenküste sowie einer 200 Kilometer langen Sandküste mit einem teils 200 Meter breiten, feinkörnigen Sandstrand. Die Küste erstreckt sich von Le Racou-Plage über beliebte Badeorte wie Leucate und Gruissan bis nach Aigues-Mortes. Gallisch-romanische Relikte sind in Narbonne (UNESCO Kulturgut) zu sehen. Die Freikörperkultur wird am Cap d’Agde großgeschrieben. Als herausstechendes Kulturgut des 20. Jahrhunderts wird die Pyramiden-Architektur von La Grande Motte beschrieben, die dem Badeort einen besonders hohen Wiedererkennungswert gibt.

Ausspannen und Baden an Südfrankreichs schönsten Stränden

Die hübschen Städte Banyuls-sur-Mer, Port-Vendres und Collioure mit ihren verträumten Buchten und Kiesstränden gelten als Geheimtipps für einen Urlaub am französischen Mittelmeer. Generell bieten die gut ausgebauten Badeorte des Languedoc-Roussillon mit Campingplätzen und Ferienanlagen (Mobilheime) ideale Bedingungen für Familienurlaube. Aber auch Paare und Singles haben die Möglichkeit, eine entspannte Zeit in einem Hotel oder Ferienhaus an den wunderschönen Stränden sowie am klaren Meer zu verbringen; unter anderem auch in Saint-Cyprien, Côte Vermeille und Argelès-sur-Mer.

Frankreich Mittelmeerküste, Urlaub, Reise, Narbonne, Kathedrale

Saint-Just-et-Saint-Pasteur de Narbonne © Photos_Marta / pixabay.com

Kultur in der Region Languedoc-Roussillon

Im äußersten Westen liegt die Stadt Perpignan, die für die beiden Kirchen Sant Jaume und Sant Joan Baptista bekannt ist. Ausflüge zur Place de Catalogne und zur Place Arago sind ein Muss für Kulturfans. Auf dem Platz sind ein historisches Kaufhaus und das berühmteste Denkmal der Stadt zu bestaunen. In Narbonne steht wiederum eine gigantische Kathedrale. In der Nähe der Stadt liegt „Klein-Venedig“, wie der Küstenort Sète gern bezeichnet wird. Er ist von vielen kleinen Wasserstraßen durchzogen.

>>>Lesetipp:  Campingurlaub in Deutschland – Welcher Campingtyp sind Sie?

Auf Erkundungstour durch die Region der Provence-Alpes-Côte-d’Azur

Die Küste der Provence-Alpes-Côte-d’Azur, der zweite Teil von Frankreichs Mittelmeerküste, ist höher gelegen als die des Languedocs. Dies ist auf die Ausläufer der Alpen zurückzuführen, die sich bis an diesen Küstenteil erstrecken. Die Küste reicht vom Rhône-Delta bis an die Grenze Italiens. Anders als die Mittelmeerküste des Languedocs besteht diese Küste aus zahlreichen Kaps sowie Buchten und ist insgesamt zerklüfteter. Die gut geschützten Buchten bieten den Häfen von Toulon und Marseille optimale Bedingungen für den Schiffsbetrieb.

Zwischen Provence und Languedoc leben in den Sumpflandschaften der Camargue Flamingos, Wildpferde und Stiere. In den Orten Saintes-Maries-de-la-Mer, Aigues-Mortes und Grau-du-Roi an der Côte d’Améthyste verleben viele Menschen ihre Urlaubszeit. Außerdem können Urlauber an der französischen Mittelmeerküste unter anderem die „Blumenstadt“, Bormes-les-Mimosas, und den an der Côte de Maures liegenden Ort Le Levandou, die „Stadt des zwölffachen Sandes“, erkunden.

Frankreich Mittelmeerküste, französische Mittelmeerküste, Urlaub, Reise, Camargue

Famingos in der Camargue © gayulo / pixabay.com

Die Côte d’Azur beginnt in Saint-Raphaël. Sie gilt als der größte Laufsteg der Reichen und Schönen. Aber auch Urlauber dürfen sich in Antibes oder im Schloss von Mandelieu-la-Napoule willkommen fühlen. Rund um Marseille werden Bootstouren entlang der französischen Küste angeboten, die einen Blick auf die Wahrzeichen der Stadt, die Festung Château d’If (die Gefängnisinsel aus Dumas „Der Graf von Monte Christo“) und die Kirche Notre-Dame, ermöglichen. Die Prachtstraßen „Promenade des Anglais“ und „Boulevard de la Croisette“ sowie der kilometerlange Sandstrand „Baie de Pampelonne“ befinden sich in den schönsten Städten der Côte d’Azur – Cannes, Nizza und Saint-Tropez. Ebenfalls beliebt ist die Stadt Grasse, die für ihre Parfümherstellung bekannt ist und in der es das Parfümerie-Museum gibt.

Nizza, die Stadt der Verliebten

Wer auf der Suche nach romantischen Hotels an der Mittelmeerküste Frankreichs ist, wird in Nizza fündig. Die Stadt mit der schönen „Promenade des Anglais“ wird auch als „Stadt der Verliebten“ bezeichnet. Und so zieht es viele Paare nicht nur nach Paris, sondern auch nach Nizza. Hier bieten sich zum Beispiel ein Bootsausflug zum Cap Ferrat, ein Candlelight-Dinner am „Cours Saleya“ oder ein Spaziergang unter Palmen an.

Doch das ist längst nicht alles, was Nizza zu bieten hat. Die zahlreichen verwinkelten Gassen der schönen Altstadt „Vieux Nice“ sowie bemalte, teils fünfstöckige Wohnhäuser sind zu bestaunen. Vom „Colline du Château“ aus, auch als Schlosshügel bekannt, erhalten Besucher in 90 Metern Höhe die Möglichkeit, an mehreren Standorten die Stadt Nizza und die Strandpromenade zu betrachten. Die alte Schlossanlage ist mit einem kostenpflichtigen Fahrstuhl oder zu Fuß erreichbar.

Frankreich Mittelmeerküste, Urlaub, Reise, Cote d'Azur, Nizza

Nizza: Promenade des Anglais © lecreusois / pixabay.com

In der Altstadt Nizzas steht „Notre-Dame de Nice“. Die Kirche, die zwischen 1864 und 1868 im neugotischen Stil errichtet wurde, besitzt ein großes Rundfenster mit wunderschönen Buntgläsern sowie zwei Kirchtürme auf der Westseite. In der Nacht ist die Kirche beleuchtet. Des Weiteren verfügt Nizza über einen botanischen Garten, den „Phoenix Parc Floral de Nice“, in dem Urlauber die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen bewundern können. Auch für Kinder ist der Garten interessant. Neben Kängurus und Schildkröten gibt es beispielsweise auch ein Meerschweinchen-Gehege.

>>>Lesetipp:  Planen Sie eine ganz besondere Hochzeit - Die schönsten Orte zum Heiraten

Kulinarische Köstlichkeiten aus dem Süden Frankreichs

Hungrig bleiben Urlauber an der Mittelmeerküste in Frankreich nicht. Der Süden ist für seine köstlichen und gesundheitsfördernden Speisen bekannt, die auf der Basis von Gemüse, Kräutern und Olivenöl zubereitet werden. Auch Fisch kommt in Südfrankreich häufig auf den Tisch. Als Aperitif nehmen die Einwohner Nizzas zum Beispiel gern eine Spirituose mit Anis-Geschmack namens „Pastis“ zu sich. Sie verspeisen auch gern den „Pissaladière“, einen mit Oliven und Sardellen garnierten Zwiebelkuchen. Das Brot „Cours Saleya“ mit Olivenöl und Sardellen ist ebenfalls beliebt. Olivenöl ist im Mittelmeerraum allgegenwärtig und bildet die Grundlage für Olivenpaste, Aïoli und Sardellenpaste.

Frisches Gemüse und sonnengereiftes Obst sind auf den Märkten der Provence in großen Mengen zu bekommen. Mittags gibt es nicht selten Ratatouille, einen Schmorgemüse-Eintopf, Schmalzgebäck mit Kürbis oder einen Salat nach Nizza-Art mit gekochten Eiern und grünen Bohnen. Nicht zu vergessen ist die „Bouillabaisse“, eine Suppe, die zwar aus dem antiken Griechenland stammt, heute jedoch klar mit der Stadt Marseille in Verbindung gebracht wird. Sie besteht aus mindestens sechs unterschiedlichen Fischsorten und wird nach festen Regeln zubereitet. Dabei zerlegen die Köche den Fisch vor den Augen der Kunden. Anschließend werden die Fischfilets in Weißwein oder Wasser gekocht und mit Safran, Olivenöl oder Knoblauch kredenzt.

Aber auch Süßigkeiten aus dem Süden Frankreichs sind beliebt. Neben einem Biskuitgebäck mit Orangengeschmack, „Navette“, gibt es noch die „Pompe à l’huile“. Dabei handelt es sich um ein flaches Hefegebäck mit Olivenöl. Oder wie wäre es mit einem Mandelgebäck mit Zuckerguss, der „Calisson“? Die „Tarte-Bardot“ ist ein cremiger Butterkuchen, der Berühmtheit durch Brigitte Bardot erlangte.

Wir wünschen viel Spaß und guten Appetit in Frankreich!

Soll es für Sie nicht das ruhige Mittelmeer, sondern doch lieber der faszinierende Atlantik mit tosenden Brandungen sein? Auch an der Atlantikküste hat Frankreich zahllose breite Sandstrände zu bieten. Unser Beitrag „Frankreichs Atlantikküste – Urlaub für Aktive, Familien und Genießer“ berichtet von den Schönheiten der französischen Atlantikküste.

- Artikel vom MDcuMDIuMjAxOQ==

Das könnte Sie auch interessieren: