Wohnen & Design

Was für den Mann sein Cabrio, sind für die Frau ihre Markenschuhe. Die meisten Menschen besitzen Statussymbole, auch wenn sie nicht immer offensichtlich sind. Selbst Menschen, die von klassischen Statussymbolen nicht viel halten, können sich oft nicht ganz davon frei sprechen.

Der Klassiker: Zeigen, dass man Geld hat

Wer schon mal „Das Spiel des Lebens“ gespielt hat, weiß, dass Statussymbole dort zum Gewinnen unerlässlich sind. Ohne eine Ölquelle oder mindestens einen Privatjet hat man kaum eine Chance zu gewinnen. Nicht wirklich realistisch, aber doch ein Beispiel dafür, dass Statussymbole im Leben eine große Rolle spielen. Die meisten Menschen denken bei Statussymbolen an teure Autos, Schmuck oder Luxusuhren. Gerade Männern wird oft nachgesagt, dass sie dazu neigen ihre Statussymbole sehr offen zu zeigen. Selbst Laien erkennen ein teures Auto auf den ersten Blick.

Frauen neigen eher dazu Statussymbole zu wählen, die für ihr jeweiliges Umfeld relevant sind. Ein Laie wird nicht auf den ersten Blick erkennen, dass es sich bei dem schicken Kleid um ein Designermodell für mehrere Tausend Euro handelt. Darauf legen Frauen es oft aber auch gar nicht an. Hauptsache die Markenkleidung und der teure Schmuck beeindrucken die richtigen Personen.

Zeigen, was man kann

Auch Titel und Zertifikate sind Statussymbole. Ein Doktortitel macht Eindruck und zeigt, dass man viel Zeit mit Lernen und Forschen verbracht hat. Auch Adelstitel sind sehr begehrt und werden gern betont. Diplome und Zertifikate werden oft gerahmt und gut sichtbar ausgestellt.

Für viele Frauen ist ihr Aussehen besonders bedeutend. Zu vielen Gelegenheiten kann man sich mit der Konkurrenz bei diversen Misswahlen messen. Sei es nun die Wahl zur Miss World oder zur Miss Bierzelt. In beiden Fällen erhält man einen offiziellen Titel, den man als Statussymbol verwenden kann. Zugegeben wird ein Titel, wie „Miss Bikini“ nicht unbedingt den potentiellen Arbeitgeber beeindrucken, aber im Freundeskreis sicher für den einen oder anderen anerkennenden Blick sorgen. Die Industrie hat schon lange erkannt, dass Menschen gern Titel benutzen und bereit sind dafür einiges zu tun. Wer sich schon mal mit Videospielen beschäftigt hat, der weiß, dass es heute in vielen Spielen Titel für besondere Leistungen gibt. Diese sind für Außenstehende nicht bedeutend, aber innerhalb der Spielergemeinschaft als Statussymbole durchaus wirksam.

>>>Lesetipp:  Shodo - Kalligraphie

Zeigen, dass man dazu gehört

Ein Statussymbol muss nicht unbedingt offensichtlich sein. Auch die Zugehörigkeit zu einer besonderen Gruppe kann ein Statussymbol sein. Bekannte Marken bieten Kunden oft die Möglichkeit solchen Gruppen beizutreten. Beispielsweise hat der Uhrenhersteller Breitling eine Art Secret Society für ausgewählte Kunden. Nur Mitglieder dieses ID Clubs werden zu den exklusiven Events eingeladen. So kann man zeigen, dass man dazu gehört. Gerade dieses Zugehörigkeitsgefühl ist für viele Menschen wichtig, auch wenn sie sich dessen nicht immer bewusst sind. Dabei muss so eine Gruppe nicht mal besonders groß sein. Hauptsache man kann Menschen beeindrucken, die sich mit dem jeweiligen Thema auskennen.

Achten Sie ruhig mal drauf, wie Sie Statussymbole einsetzen. Vielleicht erwischen Sie sich demnächst dabei, dass Sie jemandem erzählen, dass Sie Mitglied in einer starken Sportmannschaft sind und außerdem diese tollen neuen Designerschuhe gekauft gaben. Sie sehen: Statussymbole müssen nicht immer offensichtlich sein.

- Artikel vom MjEuMDYuMjAxMg==

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