Frau mit Lockenstab gestylten Locken © unsplash.com_pexels.com Beauty

Mit dem Lockenstab aus glattem Haar Wellen machen

Locken assoziieren wir mit Temperament und Lebensfreude. Gleichzeitig lassen Wellen das Haar kräftiger und gesünder aussehen – kein Wunder, dass Lockenfrisuren nie aus der Mode kommen. Aktuelle Locken-Ikonen sind z.B. Sängerinnen wie Beyoncé, Rihanna oder Shakira.

Um den begehrten Look zu bekommen, muss man nicht unbedingt zum Friseur gehen. Die Lockenpracht gelingt mit wenigen Handgriffen zuhause, am einfachsten mit einem Lockenstab. Diese Geräte verändern mithilfe von Hitze die Haarstruktur und geben dem Haar vorübergehend eine neue Form.

Unser Tipp: Das DIY-Lockentutorial des YouTube-Kanals „Rain, Bows & Fairytales“, in dem anschaulich gezeigt wird, wie man einen Lockenstab richtig benutzt. Das schaffen auch Ungeübte!

Elegant: Große und mittelgroße Wellen

Jedes Styling, aber insbesondere das Lockeneindrehen mit dem Lockenstab, funktioniert besser, wenn die letzte Haarwäsche ein bis zwei Tage zurückliegt – dadurch sind die Haare griffiger und leichter in Form zu bringen. Je größer der Durchmesser des Stabs, desto größer (und optisch natürlicher) fallen die Locken aus. Tipp: Große Locken sehen fast immer am elegantesten aus. Kleine, einzelne Löckchen kann das Auge nämlich nicht gut voneinander unterscheiden, das Haar erscheint dann schnell undefiniert und struppig.

Im Styleguide des Onlinemagazins desired.de gibt es außerdem Tipps, welche Kleidung besonders gut zu Lockenfrisuren passt.

Step by step – Locken eindrehen

Zuerst sollte das Haar mit Schaumfestiger auf das Styling vorbereitet werden. Dafür knetet man den Schaum gleichmäßig vom Ansatz bis in die Spitzen ein. Jetzt Schritt für Schritt vorgehen:

  • Eine einzelne, ca. fünf Zentimeter breite Strähne abtrennen, Hitzeschutzspray aufsprühen und das Haar fünf bis zehn Sekunden auf den Lockenstab drehen
  • Strähne anschließend, nachdem sie vom Lockenstab gewickelt wurde, noch einmal zusammenrollen und mit einem Clip befestigen
  • Strähne für Strähne wiederholen, bis das ganze Haar gelockt und auf dem Kopf zu Röllchen geclippt ist
  • Sparsam mit Haarspray besprühen
  • Clips lösen und die Locken mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm entwirren (ein feinzinkiger Kamm oder eine Bürste plustern die Locken unschön auf – Stichwort: Pudel-Look)
  • Zum Schluss die Haare über Kopf ausschütteln und bei Bedarf noch einmal sparsam mit Haarspray fixieren
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Worauf man bei Lockenstäben achten sollte

Dem Haar tut zu viel Hitze nicht gut, da sie die natürliche Schuppenschicht angreift und porös werden lässt. Wer seine Haare häufig lockt, sollte daher zu einem Lockenstab greifen, der möglichst schonend stylt.

Am wenigsten strapaziös fürs Haar ist das Benutzen von Lockenstäben mit Teflon- oder Keramikbeschichtung, denn sie verteilen die Hitze gleichmäßiger. lockenstab.net vergleicht die verschiedenen Modelle miteinander – hier findet man genau den Lockenstab, der den Bedürfnissen des eigenen Haares am besten entspricht.

Bei allen Lockenstäben gilt jedoch: Sie können sich auf bis zu 200 Grad erhitzen. Das Gerät deshalb nie direkt an die Kopfhaut halten – Verbrennungsgefahr! Stattdessen eine Distanz von mindestens zwei Zentimetern halten. Dadurch bleibt auch der Ansatz schön flach.

Die richtige Pflege für natürlich gelocktes Haar

Von Natur aus welliges oder krauses Haar sieht toll aus – ist aber auch pflegeintensiver als glattes Haar und oft schwer zu bändigen.

Der Grund: Locken liegen nicht so eng an der Kopfhaut. Dadurch bekommen sie weniger vom geschmeidig machenden Talg ab, das Haar wird trocken. Die Schuppenschicht von lockigem Haar ist durch seine natürliche Krümmung außerdem rauher als die glatten Haars und somit sehr empfindlich für chemische oder mechanische Reizungen. Das bedeutet, Locken werden sehr schnell spröde und widerborstig.

Naturlockenträgerinnen sollten ihr Haar daher nach dem Waschen nicht der auslaugenden, heißen Fönluft aussetzen, sondern es nur sanft mit dem Handtuch „ausdrücken“ oder gleich an der Luft trocknen lassen. Es reicht übrigens, von Natur aus lockiges Haar lediglich zweimal pro Woche mit einem milden Shampoo zu waschen (Quelle: Apotheken Umschau).

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Ein feuchtigkeitsspendender Lockenbalsam oder ein Lockenöl, das die Haare versiegelt, hilft, Glanz zurückzubekommen.

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Auch wilde Naturlocken brauchen Pflege © unsplash.com – pexels.com

Eine schnelle Hochsteckfrisur für Naturlocken

Lockenköpfe müssen nicht penibel gestylt werden. Im Gegenteil: Ein akkurat gezogener Scheitel kann bei natürlichen Locken sogar unpassend wirken. Lockiges Haar, das im Schul- oder Berufsalltag störend ins Gesicht fällt, kann nach folgender Anleitung ohne viel Aufwand hochgesteckt werden. Benötigt werden Bürste, Haargummi und Haarklammern.

  • Haare zu einem Pferdeschwanz mittig am Hinterkopf binden
  • Eine fingerdicke Strähne abteilen und zwischen den Fingern locker zur Schnecke zwirbeln. Fehlt das gewünschte Volumen, kann die Strähne vorher mit einem Kamm leicht antoupiert werden
  • Schnecke an den Hinterkopf anlegen und mit Haarklammern feststecken
  • Weitere Strähnen abteilen und so verfahren, bis der ganze Pferdeschwanz in kleinen Schnecken am Hinterkopf liegt
  • Die Hochsteckfrisur mit Haarspray besprühen

Diese Hochsteckfrisur sieht gerade bei naturgewelltem Haar besonders schön aus, und ist auch schnell vor einer spontanen Einladung zum Essen oder vor einer Party gemacht. Unter dem folgenden Link warten weitere Video-Tutorials für einfache Lockenfrisuren.

Egal, ob künstlich oder natürlich: Locken brauchen auf jeden Fall viel Aufmerksamkeit. Mit schonendem Styling und der passenden Pflege sieht lockiges Haar jedoch immer gesund und schön aus.

- Artikel vom MTYuMDYuMjAxNg==

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