Gesundheit

Der Begriff der Work-Life-Balance ist ein aktuell häufig verwendeter Begriff, der auf der Theorie der Dualität von „Leben“ und „Arbeiten“ beruht. Nun ist für viele Menschen aber die Arbeit extrem wichtig, aber der Kontrapunkt, das Leben in all seinen Facetten, darf darunter nicht leiden.

Eine gute Work-Life-Balance ist wichtig, um ein sinnerfülltes Leben genießen zu können. Dieser Begriff ist aber vor allen Dingen in den Bereichen wesentlich, wo eben diese Balance zu verschwinden droht und Burn-Out, totale Erschöpfung oder auch eine beträchtliche soziale Isolation drohen.

Ein rundes Leben: Arbeit, Sport, Freunde

Wenn man sich die sogenannten „Workoholics“ ansieht, und die gibt es mittlerweile bei beiden Geschlechtern, wird deutlich, dass sie ein sehr eindimensionales Leben führen. Klar, die Arbeit dient dem Lebenserhalt, sie erschafft ein Gefühl der Kompetenz, idealerweise ist sie auch sinnvoll für andere, aber wenn man sich zu sehr nur auf diesen Bereich konzentriert, wird das Leben einfach reduziert.

Wer selbständig ist oder freiberuflich arbeitet, ist besonders gefährdet, aus der Balance zu geraten, die Grenzen einfach nicht mehr zu sehen, aber auch Angehörige anderer Berufe sind vor einer Imbalance nicht gefeiht. Wenn dann noch häusliche Pflichten dazu kommen, wird es schnell unerträglich, einfach zuviel!

Wenn man bei sich selbst bemerkt, dass Telefonate verschoben werden, der Sport brach liegt oder man seit Monaten keinen Kinofilm gesehen hat, wird es Zeit zu handeln!

Bevor man „ausbrennt“

Die Work-Life-Balance ist bei jedem anders gelagert. Ein Single, der jung und leistungsfähig ist, kann Beruf und „Party“ gut kombinieren und erhält so seinen Ausgleich. Ein Mensch, der schon etwas weniger fit ist, mit Mehrfachbelastungen zu kämpfen hat, sollte einfach gut hinsehen. Wie fühlt man sich abends, am Ende der Woche?

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Wenn nur noch Erschöpfung zu spüren ist, womöglich eine komplette Leere, ist es Zeit, sich neu zu organisieren. Einige in der Praxis bewährte Tipps sollen hier genannt werden.

Zum einen sollte jeden Tag eine kleine Belohnung gegeben sein. Ein Glas Sekt, ganz entspannt auf dem Balkon genossen, das tut gut. Eine Überforderung kann man vermeiden, indem man einen Posten der „to do“ Liste streicht – morgen ist auch noch ein Tag!

Bevor man zu einem Patienten wird, sollte man sich Spaß, Sozialkontakte und vor allem Ruhe verordnen. Eine Sportart, mit Freude betrieben, wieder öfter mit den Freundinnen zusammen sitzen und immer mal ein Bad mit schönen Zusätzen, bei schöner Musik genossen: Kleine Maßnahmen, aber großer Effekt!

- Artikel vom MTAuMDUuMjAxMg==

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